Die Großen Vier: Die Erbinnen und Erben / Eduard (1852–1911) und Johann (1857–1924) Herzmansky

Die Großen Vier: Die Erbinnen und Erben / Eduard (1852–1911) und Johann (1857–1924) Herzmansky

Nach dem Ableben August Herzmanskys 1896, übernahmen seine Neffen Eduard und Johann (Jean), die Söhne seines Bruders Wilhelm, die Geschäftsführung. Beide waren seit 1888 im Unternehmen tätig, Eduard als Prokurist und Johann als Gesellschafter. Laut Firmenchronik war Eduard in weiterer Folge der eigentliche Chef des Hauses. Die Geschäfte entwickelten sich in dieser Zeit aber nur mäßig. Mit der Umwandlung des Unternehmens in eine Kommanditgesellschaft 1905 begann der langsame Rückzug der Brüder aus dem Unternehmen, der mit ihrem Ausscheiden 1906 vollzogen war.

Eduard wurde im selben Jahr Vizebürgermeister von Hadersdorf-Weidlingau und 1910 zum kaiserlichen Rat ernannt. Er starb am 3. September 1911 und hinterließ neben seiner Gattin Marie fünf Kinder.

Johann verstarb am 22. Mai 1924. Mit seiner Gattin Maria hatte er vier Kinder. Im 1909 von Max Hegele errichteten Mausoleum am Friedhof Hadersdorf fanden beide ihre letzte Ruhestätte.